KLUBRADIO Berlin
(prairie juni 2002)
KLUBRADIO, das Netzradio in Berlin ist im Bootlab beheimatet und gibt
es nun seit Sommer 1999. Die Spezialitaet des KLUBRADIOs besteht darin
diverse Veranstaltungen der Clubszene in Berlin live ins Netz zu
uebertragen. Zum Team des KLUBRADIOs gehoehren unter anderem Pit
Schultz, Thomax Kaulmann, Guido Plonski, Mike Riemel. Zu den diversen
Clubs, die KLUBRADIO mit ihrem Service bedient zaehlen XMF (frueher
WMF), Tresor, Ostgut, die Volksbuehne, phonodrome Hamburg, Sternradio,
Maria und Polar tv sowie die Nativelab Naechte. Wie definiert sich
KLUBRADIO inhaltlich oder “beschraenkt” sich die Definition durch die
Namensgebung?
Der Name ist Konzept, es geht darum nicht die Inhalte selbst zu
produzieren wie das viele zur Bluetezeit der Dot.coms getan haben,
sondern die Spaehre der Clubs and die des Internets zu koppeln.
KLUBRADIO ist somit eher ein Gateway, ein Uebergabepunkt. Es gab einen
Vorlaeufer, 1996, der hiess Klubnetz und bestand darin das Internet in
die Clubs zu bringen, mittels VT-100 terminals ueber die ein IRC-chat
lief. Das war ein Projekt der damaligen internationalen Stadt.
(www.icf.de) Ein anderer Vorlaeufer waere orang.orang.org, momentan
durch einen hack leider ohne inhalte, ueber dessen Server wir auch mit
den Live-Streams aus dem WMF in der Johannisstr. mitte 98 begannen.
Es gibt wohl keinen besseren Filter fuer aktuelle elektronische Musik
als die Klubs selbst fuer die die Musik gemacht wurde, dachten wir,
nicht ganz ohne Hintergedanken, wie z.b. auf Gaestelisten zu kommen,
und die um die Welt gehoert zu werden, ohne selbst DJ werden zu
muessen. Ausserdem bin ich selbst Klubsozialisiert, d.h. es war ein
bekannter Betaetigungsbereich der hier angezapft wurde.
Streaming Media hat also etwas von Hydraulik, von Rohren verlegen und
Datenstroeme weiterleiten, staendig hantiert man mit Kabeln und
Adaptern, mit analog auf digital Wandlern, und technischen Defekten,
mit den verschiedenen Aggregatszustaenden von Musik, die am anderen
Ende der Leitung irgendwo auf der Welt als Live-Stream im Kopfhoerer
wiederzusammengesetzt werden. Vielleicht ist es ein bisschen wie PA
aufbauen bei Rockkonzerten, nur dass mich das nicht interessiert. Diese
“digitale Materialitaet” hat mich nebenbei fasziniert, ganz unabhaengig
von den Inhalten.
Es ist keineswegs toter Code, sondern verweist auf durchgetanzte
Naechte und das Drumherum, incl. Technik. Die Faszination richtet sich
weniger auf das spirituell-virtuelle Verknuepfen von globalen
Seelenverwandschaften, oder dem dezidiert diskursiven Versprachlichen,
sondern eher als das Ankoppeln und Transportieren der Intensitaeten die
sich auf dem Dancefloor verdichten, das Koppeln von Koerpern und
Maschinen, ohne das jetzt zu weit treiben zu wollen, der Weitergabe
dieser speziellen Dauer die elektronische Musik hat. Wenn ein Set 8
stunden lang dauert, statt der einstuendigen CD, dann spielt Zeit eine
besondere Rolle. Die Navigierbarkeit ueber die christallisierten
Zeitraeume der Streams ist noch nicht optimal geloest, Streaming Media
hat wenig mit Webdesign zu tun, es befindet sich noch in dieser
Uebergangsphase in der die alten Medien (Radio, Tv) zwar nicht den
Inhalt darstellen, wie das McLuhan behauptet hat, aber zumindest das
Format bestimmen. Streaming Media ist wie ein Uebergangszustand zu
einem noch nicht entwickelten Medium der Zukunft dessen Regeln man zwar
nicht so ganz versteht, aber das bereits viele Leute fasziniert.
Inwiefern versteht sich KLUBRADIO als Teil der “Berliner Szene” oder
wer hoert KLUBRADIO.
Die Hoererschaft ist sehr divers, viele aus Deutschland, dank T-dsl
Flatrate, die ab und an in Berlin sind und die Klubs kennen, iele aus
Ostdeutschland auch, wo techno noch eine groessere Rolle spielt als
“Jugendkultur”. Dann kommen die anderen europaeischen Laender dann USA
und dann gleich Japan, danach all die anderen Herkunftslaender. Die
Berliner kennen KLUBRADIO natuerlich, hoeren es aber gezielter, d.h.
kurz bevor man ausgeht, oder aber nachdem man ausgegangen ist, oder ein
Set verpasst hat und spaeter wissen moechte was man vepasst hat. Viele
in der Stadt kennen uns , aber die meissten regelmaessigen Hoerer haben
wir ueber Deutschland verteilt, sowie USA, Canada, Japan und
Scandinavien.
Du erwaehntest das KLUBRADIO ja immense Zugriffe zu verzeichen hat. Wie
viele Zugriffe sind denn dies bei so einem live-Event wie zum Beispiel
bei dem Label sonig (Mouse on Mars) in der Volksbuehne und wieviele
User greifen am Tag auf Euer Archiv zurueck, welches ja eine Auflistung
der gestreamten Events ist, und die Suche nach einzelnen Acts oder
Gruppen etwas schwierig gestaltet. Nach einiger Zeit verschwinden die
Beitraege, da diese ja immensen Serverplatz benoetigen.
Man redet ja nicht gerne ueber Zahlen, und die sind ueberhaupt meistens
relativ zu verstehen. Streaming ist etwas voellig anderes als Websites.
Es zaehlt weniger die Anzahl der Hits, als die Durchschnittslaenge
eines Besuchs, bzw. die gesamte Hoerdauer pro Monat. Jedenfalls haben
wir letzten Monat, anderthalb Terabyte Traffic verbraucht, was wir uns
nie leisten koennten, sollten wir dafuer bezahlen. Leider sind damit
auch schon die Grenzen von Streaming Media beschrieben. Wenn man so um
die 2000 besucher am Tag hat, die alle um die 20 minuten reinhoeren
kostet das mehr als man je ueber Werbung oder vergleichbare Modelle
einspielen koennte. Wir suchen momentan nach weiteren Partnern die an
unserem Content interessiert sind und uns dafuer Bandbreite zur
Verfuegung stellen. Solche Tauschgeschaefte waren einmal die Regel,
sind aber nun immer seltener weil die Provider einer nach dem anderen
die Segel streichen. Hinzu kommt das Desaster der Neuen Oekonomie das
sich nun auf den Bandbreitenmarkt selbst ausweitet, siehe Enron,
Worldcom, Kpnquest usw. Ein Ausweg waere “oeffentlich rechtliche
Bandbreite” aber dazu sind die zustaendigen Stellen und die
Gesetzgebung viel zu langsam. Sicher wird staendig von Broadband
geredet, aber niemand scheint sich so recht vorzustellen bei diesen
Initiativen was ueber diese Kabel uebertragen werden soll, und vor
allem wer es bezahlt. Das war bei UMTS nicht viel anders, stattdessen
haette man gleich in ein Datenautobahnmodell investieren koennen, mit
Broadband sponsored by Government. Nun verlaeuft es in Deutschland
indirekt ueber die Telekom Subventionierung da der Bund
Hauptaktionionaer ist. Immerhin ist Elektronische Musik, zumindest die,
die bei uns ueberwiegend gespielt wird, eine sehr ausdifferenzierte
Hochkultur im Bereich der digitalen Medienkulturen. Nur kam das bisher
nicht so recht an in den bundesdeutschen Institutionen die eher auf
repraesentative Eventformate setzen. Nebenbei machen wir Berlinwerbung,
und allgemein Werbung fuer die europaeische Electronica-kultur. Aber
der Weg nach Bruessel ist weit.
Ihr fungiert ja als Firma oder Gesellschaft, wenn ich richtig
verstanden habe. Nun stellt sich die Frage wie finanziert sich
KLUBRADIO denn eigentlich. Wer bezahlt den Traffic auf Euren Servern
und auf welche Schwierigkeiten seid ihr waehrend eures Bestehens
gestossen.
Wir sind eine GmbH, und wir haben ohne Venture Capital einige Jahre
ganz gut durchgehalten und KLUBRADIO ueber zusaetzliche
Dienstleistungen im Bereich Streaming Media quersubventioniert. Nun ist
am Markt ein Tiefpunkt erreicht, und wir muessen auf das Notwendigste
runterfahren. Das geht vielen Anderen ebenso, nur die Kleinsten der
Streamer, die Unabhaengigen haben ueberlebt, neben den ganz Grossen wie
Yahoo, Aol oder t-online. Diesen Kleinen die eine ungeheure Vielfalt an
Musikangeboten verfuegbar machen, geht es nun an den Kragen, zumindest
in der USA, ueber extrem hohe ‘Performance’ Gebuehren, aehnlich der
GEMA in Deutschland. Wir koennen nur hoffen das wir frueh genug
Lobby-Organisationen gruenden, mit Labels zusammen und weiteren
Interessengemeinschaften, denn was hier ansteht ist vergleichbar mit
der Regulierung der Radiofrequenzen, nur dass im Internet keine
Notwendigkeit dafuer besteht. Es geht einzig um die Interessen der “big
five” der Musikindustrie sowie der traditionellen Medieninstrie, die im
Bereich der digitalen Distribution ihre Felle davonschwimmen sehen.
Es geht nicht nur um Streaming sondern allgemein um freien Zugriff auf
Inhalte, sozusagen die “oeffentlich” Nutzung die sehr dezentralisiert
verlaeft im Netz, aber dabei nicht automatisch sofort Kriminalitaet
bedeutet, verbrecherisch ist was sich bei den Copyright-Gesetzen
andeutet, eine Kontrollgesellschaft die geradezu nach totalitaeren
Mechanismen verlangt um durchsetzbar zu sein. In den USA gibt es extrem
starke Lobby, Copyrightgesetze auf technischer Ebene, am besten gleich
in der Hardware zu verankern, und das umgehen dieser Mechanismen unter
Strafe zu stellen. Diese Gesetze werden dann von der EU mehr oder
weniger uebernommen. Gleichzeitig wird auf verschiedenen Ebenenen
versucht den Freien Anbietern das Wasser abzugraben, z.b. durch hohe
allgemeine Abgaben, denen Privatverhandlungen der Grossen
gegenueberstellen.
Rechtlich sind wir im Trockenen: Wir haben Vertraege mit den Clubs, den
Labels, den Kuenstlern und zahlen brav unsere GEMA und GVL Gebuehren,
die zum Glueck nicht so hoch sind, bei den geringen Userzahlen die man
so hat im Vergleich zum UKW radio. Natuerlich haben wir keinen Rechte
an den Inhalten im Sinne der FIFA uebertragungsrechte, das brauchen wir
auch nicht solange die Nachfrage sich ueber den Promotioneffekt deckt.
Bezahlmodelle gibt es eigentlich nicht, dennoch befinden wir uns in
einem fast paradisischen Zustand im Vergleich zum alten Radio, einfach
was die Vielfalt und Freiheit der Programmgestaltung angeht. Ich glaube
jedoch, dass diese Verfuegbarkeit normal sein sollte, und sich noch
viel weiter ausdehnen und verfeinern koennte. Die Tragoedie des
Allgemeinguts die sich derzeit abzeichnet, also die Privatisierung, und
die darauf folgende Spekulationsblase, samt Betrugsskandal und
Fehlplanungsdesaster, der Copyrightfaschismus der sich bereits andeutet
laufen auf einen Konflikt hinaus, bei der das was Wissenskultur genannt
wird, neu verhandelt werden muss. Es geht nicht darum dass alles frei
sein soll, aber die Grundversorgung z.b. mit elektronischer Musik
sollte fuer jeden gesichert sein. Das leistet das herkoemmliche Radio,
VIVA, MTV jedenfalls nicht. Die Chance der Internetradio sind jedoch
die weltweit verteilten Nischenformate.
Worauf begruendet sich der Entschluss Real Audio zu streamen und nicht
mp3. mp3 liefert ja eine beiweitem bessere Qualitat. [vielleicht
koennest du ja hier etwas zu der allgemeinen Lage Bandbreite etc in
Berlin erzaehlen ]
Real ist der Standard in dem Bereich, da diese Firma ja sozusagen
diesen Medientyp erst geschaffen hat, es laeuft zuverlaessig vor allem
bei schlechten Netzbedingungen und niedrigeren Bitraten. Der realaudio8
codec ist identisch mit dem codec den die zweite generation der
Sony-minidisc verwendet und hat im Vergleich mit mp3 einen waermeren
“analogeren” Sound, und klingt zwischen 32kbit und 64kbit einfach
druckvoller. Wuerden wir auf Broadband, also oberhalb von 100kbit
umsteigen wuerden sich mp3 sowie ogg Vorbis auf jeden Fall lohnen.
Das Problem bei Real sind die voellig ueberteuerten Serverlizenzen,
sowie der ganze Stil in dem diese Architektur designed ist. Die
Standards sind wenn man mal in die Details geht, sehr schlecht
dokumentiert und oft nicht wirklich fertig programmiert, das System
funktioniert, ist jedoch hoch proprietaer und dadurch schwer
erweiterbar. Die Vielzahl an Scripts und Zusatztools die es im Bereich
freier Software fuer Streaming Systeme gibt, bedienen nur mp3 und ogg
vorbis und seit kuerzerer Zeit auch Quicktime. Auf Dauer wird Real
zwischen Microsoft und der Open Source Strategie entscheiden muessen.
Geht es also um Kostenguenstige entwicklung von komplexeren Content
Mangement Workflows, was ja bei uns im Ansatz der Fall ist so ist man
in Zukunft besser damit bedient auf ein open source Framework zu
setzen. ich gebe Quicktime gute Chancen, beim codec ist mp3 momentan im
Handling nicht zu ueberbieten, aber es gibt gewisse Nachteile, beim
Sound und niedrigen Bitraten, bei der Lizensierung (jahre spaeter
koennen Abmahnungen drohen), und natuerlich was das “bootlegging”, also
das Anfertigen von Privatkopien angeht, was die User als Vorteil sehen
aber viele Labels als Nachteil.
Wie sieht die Zukunft des KLUBRADIO’s aus. Die Idee eines Freien Radios
ist ja im Moment auch Thema. Wir haben uns ja schon etwas ueber Freie
Radios unterhalten, worin denkst du liegt denn meistens die Problematik
solcher. Was verstehst du unter Freiem Radio und was waere fuer dich
ein relevanter inhaltlicher Beitrag eines solchen und wie wuerden sich
neue technologien oder auch bestehende mit so einem Radio verknuepfen
lassen.
Freies Radio kennzeichnet sich ja abgesehen vom rechtlich vorgegebenen
Rahmen der nichtkommerziellen Lizenz durch eine spezielle Kultur, die
sehr stark von den politischen Kaempfen der 70er Jahre gepraegt ist.
Das Regenbogenmodell, bei dem Minderheiten und unterdrueckte Meinungen
¸ber das Medium Radio zu Wort kommen sollen, fuehrt zu einem
Spartenformat das in seiner Heterogeniaet erstaunlich gleichfoermig
ist, d.h. die Inhalte, die Sprechweise, die Form der Treffen und
redaktionellen Entscheidungen, die Art der Wortbeitraege bis hin zur
Musikauswahl aehnelt sich quer durch alle Bundeslaender. Es mischt sich
mit der Kultur der Buergerradios und offenen Kanaele und bildet mehr
oder weniger eine Alternativkultur ab, die sich ueber die 90er Jahre
hinweg wesentlich veraenderte, deren veraenderte Produktionsweisen sich
aber bisher nicht im Radiospektrum abbilden.
Was uns im Bootlab vorschwebt ist einerseits ein direktdemokratischer
Zugang zum Sender, andererseits eine redaktionelle Filterstruktur,
welche die gewachsenen urbanen Strukturen zu nutzen weiss. Statt also
auf das Subjekt zu setzen, das an die Stelle der Gruppe oder Minderheit
die es vertritt ein mehr oder weniger gelungenes Programm faehrt, waere
es viel sinnvoller auf bereits existierende Gruppen, Labels,
definierbare Produktionszusammenhaenge zu setzen, die sich bereits in
Clubs, Verlagen, Labels, Buchlaeden und Aktionsgruppen organisieren.
Das Voluntaermodell muss nicht dazu fuehren dass auf organisatorischer
und inhaltlicher Ebene staendig der Burnout droht. Solange die
beteiligten Gruppen, symbolisches, kulturelles Kapital, ihr spezielles
Sendungsbewusstsein, ihre kollektiven Subjektivitaeten, umsetzen
koennen, und sich im Kontext ebenso gut aufgehoben zu sehen wie im
urbanen Raum der sogenannten freien Kulturproduktion, ergibt sich ein
Radio das sowohl die Statuten des freien Radios erfuellt, als auch den
aktuellen Entwicklungen Sorge traegt ohne staendig den Mangel an
qualitativen Beitraegen durch redaktionelle Ueberforderung
auszugleichen. Hinzu kaeme, das waere unser besonderes Anliegen, eine
Vermischung mit internationalen Beitraegen bzw. Deutschlandweit
verteilten Kontributoren. Weiterhin glauben wir an die Bedeutsamkeit
von Radiokunst und experimentelle Programinhalte. Um es einfach zu
sagen, ein neuer Dj wuerde sich entweder in einem Newcomer-hoermodell
vorstellen von dem er aus durch Wahlverfahren ins Hauptprogramm kommt,
oder aber den ueblichen Weg gehen und sich bei einem der beteiligten
Gruppen vorstellen, die wiederum durch ihre Arbeit in der Stadt bekannt
sind, und darum eingeladen wurden sich beim Radio zu beteiligen.
Es geht nicht darum elitaere Familystrukturen abzubilden, oder
Insiderdiskurse zu pflegen, sondern eben ein existierendes Netz an
Produktionsformen, das im urbanen Bereich, auch international
verknuepft auf einem hohen Niveau existiert genau die Faszination
dieser Stadt ausmacht, fuer bestimmte gesellschaftliche Gruppen die
sich nicht durch den Begriff Minderheiten ueber einen Kamm scheren
lassen.
Das Ziel waere mit moeglichst wenig Aufwand ein moeglichst “gutes”
Programm zu fahren. Dabei die Moeglichkeiten der Automatisierung auf
interessantere Weise zu nutzen als dies die Privatradio tun, ein
Programm zu fahren was jenseits des klassischen Mainstreams doch genug
Leute in der Stadt anzusprechen bereit ist. Internet radio laesst sich
auf ideale Weise mit UKW Radio verbinden, wir haben eine Vielzahl von
Vorschlaegen zu machen die so noch nicht realisiert wurden. Dem
analogen Radio steht gerade in Verbindung mit digitalen Medien eine
Renaissance bevor, die der Vinyl-kultur nicht unaehnlich ist und zu
guten Teilen genau daran anknueft. Vielen Dank fuer das Interview !
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